Die untere Tontie iſt ein bloßes leeres"Faß, welches, wenn es voll. iſt, durc< ein anderes leeres Faß erſeßt wird. Die obere aufrechtſtehende Tonne enthält einen metallnen hohlen Cilinder oder Röhre von Kupfer oder Zink, reicht vom Boden bis an den Deel, und kann 4 bis 6 Zoll nach Verhältniß des Faßes oder Tonne im Durchmeſſer haben. Sie iſt ganz durchlöchert wie ein gewöhnlicher Durch- ſchlag in unſern Küchen und ſteht"auf dem Loch des Bodens, aus welchem die Flüſſigfeit durch. eine zweite Röhre in die untere Tonne geleitet wird. Dieſe durldc<herte Röhre bildet und. iſt demnach ein Sieb oder Filtrum, wodurch alles Flüſſige der menſchlichen Ausleerungen was in die obere Tonne fällt, ſo hoch ver Koth darin auch ſteigen oder wie voll ſie auch ſeyn mag, ſtets abgeleitet wird. Der. obere lederne Sa> ven Sie ſahen, iſt mit der aufrechtſtehenden Tonne und dem Geſäß oder der ſogenannten Brille nur deswegen da und damit verbunden, um wenn die Tonne voll dien Koths iſt, ſie leiHter und be? quemer wegnehmen zu können. Übrigens iſt das Geſaß einwendig von Metall, ſo daß im untern Raum kein Geruch ſtatt finden kann. Rus dem- allen werden wir nun erſehen haben, daß die Schei- dung des dünnen vom dien Unrath vorzüglich im
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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
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