Druckschrift 
Die Krankheiten der landwirtschaftl. Kulturpflanzen und ihre Bekämpfung : Leitfaden für praktische und studierende Landwirte / von E. Riehm
Entstehung
Seite
187
Einzelbild herunterladen

Das8 Wurzelälchen. 187 ollen 101 Puppe mittels der am Hinterleib befindlichen Dornen an die Ober- ß Umpflign fläche und nun ſchlüpft die Schnake. aus. äche gebrect Da die Larven im erſten Frühjahr gegen Abend und bei trüber 1 vorüglige warmer Witterung auch tagsüber an den oberirdiſchen Teilen von wan bug Pflanzen freſſen, können ſie in diejer Jahre8zeit durch Walzen ex- rähtwimen folgreich bekämpft werden. Andere Mittel gegen die Schnakenlarven ein möglitt ſind nicht bekannt; Stare, Krähen, Störche und andere Vögel ſtellen empfiehlt jh ven Schnaken und ihren Larven nach.

3 iſt dann die 1 großer Vel) .(Abb, 100) Das Wurzelälhen.(Heterodera radicicola Greef.) Ein dem Rübenälchen(S. 125) naheſtehender Schädling, das Wurzelälchen, tritt an zahlreichen Pflanzen auf, von denen hier nur | Getreide, Kartoffeln, Rüben, Klee, Luzerne, Kohl, Spinat, Bohne, pflanzen wie Pferdebohne, Lein und Tabak genannt werden jollen. Sohne, fur Man erkennt die vom Wurzelälchen befallenen Pflanzen daran, ) können die daß ſie ſchnell vergilben und daß an ihren Wurzeln ſtarfe Ver-

- zweigungen mit eingefrümmten, angeſchwollenen Wurzelſpiten auf- treten. In den Wurzelgallen findet man die Älchen.

Wenn die Gallen verfaulen, gelangen die Larven in den Boden,

wo ſie auch ohne Wirts8pflanze monatelang leben können. Finden

| ſie eine zuſagende Wurzel, ſo dringen jie in der Nähe der Wurzel-

| ſpie ein und verurſachen die Bildung keiner Gallen, die Erbjen-

| oder ſogar auch Walnußgröße erreichen können. Während die

Weibchen nun ſehr ſtark anſchwellen und die ganze Larvenhaut aus-

ſüllen, bilden die Männc<en einen von der Qarvenhaut zurück-

gezogenen, fabenförmigen Wurm, der ſchließlich die Haut durchbohrt

um das Weibchen aufzuſuchen. Nach der Befruchtung ſtirbt das

und Pachyt- Weibchen bald, ſeine Hout bildet um die Eier und die ausſchlüpfenden

d etwa 3 0 Larven eine ſchüßende Hülle.

Die Larven können aus dieſer Hülle innerhalb der Galle aus- ſ<lüpfen und dann eine Vergrößerung der Galle verurſachen, oder ſie gelangen in den Erdboden und ſuchen eine neue Wurzel auf.

Die einzig mögliche Bekämpfung beſteht in dem Anbau von Fangpflanzen(Raps, Klee, Salat), die im Mai oder Juni heraus- geriſſen und verbrannt werden müſſen.

6 Sdwarb,

ben an ihrer rere Feiſty ſehene Roy! je eingezogen wa im Zur raue, wahziy!

«ÜbBriiiiiiiiiiiiuieiiiaii bild