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Die Krankheiten der landwirtschaftl. Kulturpflanzen und ihre Bekämpfung : Leitfaden für praktische und studierende Landwirte / von E. Riehm
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186 Spezieller Teil.

Ernte wird das Land an einem heißen Tage umgepflügt, damit die Larven den Sonnenſtrahlen aus8geſeßt werden; ſie ſollen dadurch, wenigſtens teilweiſe, zugrunde gehen. Durch wiederholtes Umpflügen werden die Drahtwürmer immer wieder an die Oberfläche gebracht, wo ſie von Krähen und Staren vertilgt werden. Ein vorzügliches Mittel zur Bekämpfung der Drahtwürmer iſt daher die Schwarzbracye.

Bemerkt man im Frühjahr, daß ein Feld von Drahtwürmern heimgeſucht wird, ſo ſuche man durch Kopfdüngung ein möglichſt kräftiges Wachstum der Pflanzen zu erreichen. Es empfiehlt ſich auch, die Getreideſaat nicht zu tief einzubringen; erſtens iſt dann die Bewurzelung reichlicher und zweitens wird nicht ein zu großer Teil des Stengels den Angriffen der Drahtwürmer ausgeſetzt.(Abb. 100.)

Die Erdſchnaken-Karven,

Durc<, Fraß an den Wurzeln zahlreicher Kulturpflanzen wie 3.B. Getreide, Klee, Luzerne, Rüben, Raps, Erbſen, Bohnen, Kar- toffeln(bei dieſen werden auch die Knollen beſchädigt) können die

Abb. 101. Schnake und Schnakenlarve(Pachyrrhina maculosa). Nach Schwartz.

Larven der bekannten langbeinigen Schnaken(Tipula- und Pachyr- rhina-Arten) viel Schaden anrichten. Die Larven ſind etwa 3 bis 4 cm lang, warzig mit ſtarken Querrunzeln und beſißen an ihrer lederartigen Haut kurze Borſten und am Hinterende mehrere Fleiſch- zäpfchen. Jhre Farbe iſt aſchgrau, der mit Fühlern verſehene Kopf iſt dunkel gefärbt; er kann in die erſten Körperringe eingezogen

- werden.(Abb. 101.) Die Larven verpuppen ſich etwa im Juni

flac<h im Boden. Nach 2 Wochen ſchiebt ſich die braungraue, walzige

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