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Die Krankheiten der landwirtschaftl. Kulturpflanzen und ihre Bekämpfung : Leitfaden für praktische und studierende Landwirte / von E. Riehm
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180 Spezieller Teil.

Sopfenwurzelſpinner(Hepialus humuli L.) und Gopfen- käfer.(Plinthus porcatus Panz.)

Kümmerliche Entwieklung und Abſterben ganzer Hopfenpflanzen kann durch Fraßbeſchädigungen an den Wurzeln hervorgerufen werden. Man findet-:an den beſchädigten Wurzeln entweder 50 bis 55 mm lange, gelbliche, ſchwarz geflecdte Raupen mit dunklem Kopf oder in Fraßgängen im Jnnern der Wurzeln fleine, bis 15 mm lange Larven mit braunem Kopf. Die Raupe des Wurzelſpinners

Abb. 97. Hopfenwurzelſpinner(aus Zirngiebl).

(Abb. 97) tritt beſonders an Ampfer und Löwenzahn, recht häufig aber auch an Hopfen, ſelten an Kartoffeln, Rüben oder Getreide- wurzeln auf. Der Schmetterling hat eine Flügelſpannung von

43- 68 mm; das Männchen iſt ſilberweiß, das Weibchen lehmfarben.

mit blaßroten Flecken auf den Vorderflügeln.=- Die in den Wurzeln lebenden Larven verpuppen ſich etwa im Auguſt oder September im März ſchlüpft dex braune Hopfenkäfer aus, der bald ſeine Eier an die Fechſer unten am Erdboden ablegt. Die Larven bohren ſich in die Fechſer und gelangen in den Wurzelſto>. Man bedee die Triebe, ehe man ſie hoch wachſen läßt, 1 m mit Erde; die bedeckten Teile werden im Herbſt abgeſchnitten und mit den darin ent- haltenen Larven und Puppen verbrannt.

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