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Obgleich alles, was mit den Rennpferden in dieſem Lande in Verbindung ſteht, ohne Zweifel zu einer größeren Voll- kommenheit gebracht iſt, als in irgend einem andern Lande der Welt, ſo ſcheint es doch, daß unter denjenigen, welche die beſte praktiſche Wiſſenſchaft davon haben, ein Zweifel vorhanden iſt, ob unſere jeßigen Pferde eben ſo gut ſind, als die in früheren Zeiten. Dieſe Meinung, verbunden mit dem eigenen Verlangen, von allem, was dieſes edle und ſchöne Thier betrifft, fich genau zu unterrichten, und eine hinrei- <hende Muße, um dieſen Nachforſchungen obzuliegen, bewo- gen den Autor, die Gründe dieſer Meinung und die Urfa- hen des vermeintlichen oder wirklichen Verfalls unſerer Voll- blutpferde zu unterſuchen.
Die Art und Weiſe des jeßigen Wettrennens iſt. indeſ- ſen von dem in früheren Zeiten gänzlich verſchieden.=- Ge- genwärtig laufen ſie(mit Ausnahme der Halb- Racepferde) nur kleine Stre>en und leicht belaſtet, wo nur Geſchwindig- keit ſich hervorthun kann.== Früher liefen ſie lange Stre- Fen mit ſchwerern Gewichten, wo ſtarke Knochen oder Kraft eben ſo nöthig waren; und es iſt wohl anzunehmen, daß das Pferd, welches die Eigenſchaften beſit, um in jener


