den, nat den andern Hauptforderungen, welche der wahre Kenner, welche wir Deutſche an ein möglichſt vollfommenes Pferd machen, mich nie beſtochen haben.
Wollte man nun die in England jeßt allgemein RR) tete Fehlerhaftigkeit der Renn- und Jagdpferde nur darin fin- den, daß man ſie aus Unkenntniß ihrer Nachtheile nicht ſorg» fältig genug beachtet, und darnach folgern, daß wenn wir hier bei den nach Art der Engländer einzuführenden Wettrennen nur bei der Züchtung darauf halten, daß difformer Bau, als z.B. großer Kopf, verkehrter niedergeſenkter Hals, krumme, knie- weite, überfeine Vorder-, lang gehoſete, ſteile Hinterbeine und ſpiße Kruppen ohne Puürzellage, daß Spatt und Hafen- hake 2c, vermieden werden, ſo könnten bei Befolgung nur der ſouſtigen diesfälligen Maximen und Verfahrungsarten. der Eng- länder dennoch viel beſſere und fehlerfreie Rennpferde hier hervorgebracht werden;, dann würde ich, dies einerſeits ganz zugebend„ dennoch auch hiernach der feſten Meinung bleiben:
daß engliſche Reunpferde überhaupt als un- mittelbare Gebrauchspferde ſich nicht für uns Deutſche eignen, und ganz beſonders aber die“ Pferderennen gleich den engliſchen, welche uns je8ßt ſo eifrig empfohlen werden, nie dem wah» ren großen Zwecke, Verbeſſerung der edlen Pferdezucht» entſprechen könnenz 1) reitet man auf einem engliſchen Wettrenner doch ſehr ſchlecht; 2) mangelt den Deutſchen das engliſche Geld, um ihren Wetten, ihren davon unzertrenalichen ſehr koſtbaren Ein-


