EN
ſtälle und von mehreren Geſtüten 26. daſelbſt mit. meinen An- merkungen bei jedem Pferde verſehen, mitgebracht habe. Nur wenigen anerkannt großen Kennern in meinem Vaterlande habe. ich ſie vorgelegt, und ſie erſtaunten gleich mir.
O wie oft dachte ich. dazumal an die verehrten Beför- derer der Pferderennen in Deutſchland ganz nach engliſcher Art, und an ihre ſo große. Meinung von der Pferdezucht der Engländer, ſo daß wir ihnen nur nachahmen dürften, um des vorzüglichſten Erfolges gewiß zu ſeyn! Viel hätte ich darum gegeben, mit ihnen zuſammen ſehen zu können.
Noch einmal behaupte ich? daß jene von Schwächlin- gen gefallenen Thiexe und ſelbſt ſchon widernatürlich ent- markt, von fehlerhafteſtem Bau, mit Spatt, und ganz be- ſonders unter 10 Pferden 8, ſage Acht, mit Haſenhake be- gabt, eine ſtarke dauerhafte Progenitur zu zeugen, völlig un= fähig, ja jeden Falls nur noch ſchlechtere Producte als ſie ſelbſt ſind, liefern können,
Noch einen auf die allergrellſte Art ausgedrü>ten Be- weis hievon kann man auch in der ehedem dort ſo herrli- chen, jeßt auch ſchon ſchr tief geſunkenen Halbrace finden. Sie, die dadurch gegen die vorangeführten Nachtheile etwas länger angekämpft hat, weil ſie naturgemäßer als die Voll- blutpferde erzogen wird, hat dennoch nicht den alten Ruhm feſſeln können. Der ganze Schlag iſt ſchon viel ſchlaffer gez worden, die ſchönen Umriſſe ſind verloren gegangen, an ihre Stelle iſt fehlerhafter Bau, es ſind die nachtheiligſten' Kno-
<henfehler und ganz beſonders wiederum die Haſenhake getre-
ten. Daher kommt es nun auch, daß die Engländer an


