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den Favorit des Landes als=- den ſeit langer Zeit unglü>- lichſten Renner: denn ſo als auf ihn, hatten die höchſten Wetten lange nicht geſtanden.
Wie die Eigenſchaften des Temperaments heißen mögen, gewiß, ſie zeigten ſich jeßt in ihrer eigenthümlichen Beſchaf- fenheit. Eine zum Beobachten dieſer Eigenſchaften geſchärfte Urtheilskraft hätte hier ein weites Feld vor ſich gefunden. . Auch Hogarth nahm oft den„Stoff aus ſolchen Scenen. Ich, bereits ſchr abgekühlter Ausländer, richtete meinen Blick jeßt nur auf die Beine des aus dem Hintergrunde end- lich in die Schranke des Richters, Mr. LoFXwood, wohin deſſen Güte mich geſtellt“ hatte, eintretenden Belzoni und hielt es nicht für unmöglich, ihn nun acquiriren zu können, weil mir die Tendenz des Strebens der dortigen jeßigen Wettluſtigen und Pferdezüchter völlig bekannt iſt, ich alſo die Ueberzeugung haben konnte, daß ſein bisheriger Geld- werth nun ſehr bedeutend geſunken ſey, was ihm jedoch in meinen Augen den Werth nicht nehmen konnte, den ich ihm, ihn bisher nur von weitem: beſchauet, zuzugeſtehen ſo gern geneigt war, ſo daß man ſich über den zu großen Kopf wohl tröſten konnte. Allein an Belzoni hingetreten, ent- de>te ich) auch ſogleich=- das Erbtheil ſeines Urgroßvaters Hambletonian, einen ausgebildeten Spatt auf dem linken - Fuß. Nun erſt hakte er gar keinen Werth für mich. In den Augen ſeines Herrn war er auch verächtlich geworden, aber nicht etwad es Spattes, ſondern der Täuſchung und des Verluſtes wegen, welchen er ihm bereitet hatte. Mit ſicht-' barer Aufwallung ſchleuderte er ihn hin an einen= Trai-


