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Claude Louis Berthollet über die Gesetze der Verwandtschaft in der Chemie / aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen Zusätzen und einer synthetischen Darstellung von Berthollets Theorie von Ernst Gottfried Fischer, Professor der Mathematik und Physik an dem Berlinisch-Cöllnischen Gymnasium und Ehren-Mitglied der naturforschenden Gesellschaft zu Berlin
Entstehung
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der Abhandlung. 13

ist die Kalkerde die Unterlage der Verbindung, die wir bisher 4 genannt haben.; Die Kohlensäure ist was wir B genannt haben, und ist irgend eine andere Säure. Die Verwatdschaft dieser Säure zur Kalkerde, mag stär- ker oder schwächer seyn, als dieVerwandschaft zur Koh- lensäure, so erfolgt eine Zersetzung, blols deswegen, weil die Kohlensäure, sobald sie nicht durch eine hinlängliche Kraft gebundenwird, den elastischen Apgregatzustand an- nimmt. Denn im ersten ‚Augenblick der Einwirkung rheilt

sich nach Berth., die Kalkerde wirklich zwischen beiden

Säuern im Verhältnifs der chemischen la womit sie

auf dieselbe wirken können, DieKoliiens? ‚tler also

ein Theil. der ‚Kalkerde ‚entzogen, worden, steht nun in einer losern Verbindung, als zu ihrer Fixirung erforder- lich ist; ihre Elastizität gewinnt also das Uebergewicht; ein Theil derselbenentweichtj, und verläfst, um bildlich su reden, freiwillig den Kampfplatz.. Dadurch aber: be- kommt die andere Säure immer mehr das Uebergewicht, und kann®ach und nach alle Kohlensäure bis auf einen unmerklich kleinen"Iheilvaustreiben.

7. Ichwerde mich bey den folgenden Untersuchungen hauptsächlich"der Säuern, und Alkalien(worunter ich auch die alka- lischen Erden begreife) bedienen,'weil in ihnen die stärksten Verwandschaftskräfte he- sen, welche den Einflufsanderer kleiner mitwirkenden Kräfte unmerklich"machen können, weil ferner durch sie bisweilen ver- gleichbare Grade der Sättigung hervorge- bracht werden, und weil sie'endlich leicht erkennbare Fiesultate geben,Aber die Fol-