der Abhandlung. 13
ist die Kalkerde die Unterlage der Verbindung, die wir bisher 4 genannt haben.; Die Kohlensäure ist was wir B genannt haben, und€ ist irgend eine andere Säure. Die Verwatdschaft dieser Säure zur Kalkerde, mag stär- ker oder schwächer seyn, als die“Verwandschaft zur Koh- lensäure, so erfolgt eine Zersetzung, blols deswegen, weil die Kohlensäure, sobald sie nicht durch eine hinlängliche Kraft gebunden‘wird, den elastischen Apgregatzustand an- nimmt. Denn im ersten ‚Augenblick der Einwirkung rheilt
sich nach Berth., die Kalkerde wirklich zwischen beiden
Säuern im Verhältnifs der chemischen la womit sie
auf‘ dieselbe wirken können, Die’Koliiens? ‚tler also
ein Theil. der ‚Kalkerde ‚entzogen, worden, steht nun in einer losern Verbindung, als zu ihrer Fixirung erforder- lich ist; ihre Elastizität gewinnt also das Uebergewicht; ein Theil derselben’entweichtj, und verläfst, um bildlich su reden, freiwillig den Kampfplatz.. Dadurch’ aber: be- kommt die andere Säure immer mehr das Uebergewicht, und kann®ach und nach alle Kohlensäure bis auf einen unmerklich kleinen"Iheilvaustreiben.
7. Ich‘werde mich bey den folgenden Untersuchungen hauptsächlich"der Säuern, und Alkalien(worunter ich auch die alka- lischen Erden begreife) bedienen,'weil in ihnen die stärksten Verwandschaftskräfte he- sen, welche den Einflufs‘anderer kleiner mitwirkenden Kräfte unmerklich"machen können, weil ferner durch sie bisweilen ver- gleichbare Grade der Sättigung hervorge- bracht werden, und weil sie'endlich leicht erkennbare Fiesultate geben,‘Aber die Fol-


