Teil eines Werkes 
1 (1804) Essays on agriculture
Entstehung
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--= 401== rere, daß die Zehenfen und die, Abgabe für die Ar2 men(poor's. rates) ein großes Hinderniß für den AEFerbau wären; alle aber gaben die Armuth der Jar: mer und die kurze Dauer ihrer Pachttermine(Jeases) als die Haupturſachen an, weswegen noch immer ſo

viele Ländeceyen in ihrem jeßigen unverbeſſerfen Zu? ſtande blieben,

"Sie waren einſtimmig der Meinung, daß, wenn man den Farmern nur hinlängliche Fonds verſchaffte und ihre Pachttermine verlängerte, unſere bisherigen A&Ferländereyen bald dahin gebracht werden Eönnfen, daß ſie für das Doppelte unſerer jeßigen Bölksmenge Überfluß an Korn und andern. Lebensmitteln liefere fen. Keiner unter ihnen äußerte eine beſtimmte Meiz- nung über die Gtärfe unſerer Population; ſie glaub- fen auc: nicht, daß man das zur Berbeſſerung des A&erbaues nöthige Geld würde herbeyſchaſfen kön? nen; aber alle behaupteten, daß, wenn dieſes mög? lich wäre, ein jeder Farm im ganzen Königreiche auf das Doppelte ſeines bisherigen Ertrages gebracht wer? dem fönnfe; und faſt alle waren überzeugt, daß. die Summe unſerer Nationalprodukte an Korn und Fleiſch ſehr leicht auf das Dreyfache deſſen zu bringen wäre, was ſie bigher geweſeu iſt,

I3fe Fr.= Wenn nun aber auch gleich mif Hülfe des baaren Geldes alle Ländereyen im ganzen Königreiche verbeſſert und zu einem höhern Erfrage gebracht werden könnten, ie frägt ſichs doch noh,

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