Teil eines Werkes 
1 (1804) Essays on agriculture
Entstehung
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auß zu ihrer Bewirthſchaffung eine größere An2 zahl Menſchen, die alle davon unferhalfen werden

müſſen,

10ofe Fr.= Abgeſehen von den wüſten Pläßen und Gemeinheifen, ſcheinfein großer Theil der Acer ländereyen im Königreiche noch immer gar ſehr.ei- ner Berbeſſerung zu bedürfen; mandHe derſelben bes finden ſi) beynahe im bloßen Zuſtande der Natur. Was ſcheint Ihnen hievon die Urſache zu ſeyn? Wür2 den jeßf, da Korn ſowol als Fleiſch ſelten und theuer ſind, die Eigenthümer und Pächter ſolcher Ländereyen, die ſich in einem ſo unproducfiven Zuſtande befinden, nicht dur<g die jeßigen hohen Preiſe dieſer Artikel reichlich alles wieder empfangen, was ſie auf ihre Verbeſſerung wendefen? Glauben Sie, daß, bey eis ner vollfommenen Berbeſſerung alles Nationaleigen? fhums das ſich in ſolchen Umſtänden befindet, die ge? genwärtige Bolksmenge des Königreichs hinlänglich mit Korn und Fleiſch verſorgt werden könnte, und wie würde, Ihrer Meinung nach; dieje Verbeſſe2 rung am leichteſten zu bewerkfſtelligen ſeyn?

9ſntw.=> Alle beklagten den Zuſtand des Acer? baues in Brifannien, der, einige wenige Diſtricte ausgenommen, mit der Bepöſferung nicht gleichen Schritt gehalten habe, und gaben ſämmtlich einerley . Gründe davon an, nämlich: Mangel an Gelde ſo2 wohl unfer den Landeigenthümern, als auch unfer den Farmern und dann, daß die Pachtzeiten meiſten?

theils zu furz wären. Eben ſo behaupteten auch meh rere