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Beine Unferſtüßung" ni<f mißgönren." Eine jährliche Gumme von. 20000 Pfund würde ſchon eine. ſehr große Auſmunterung für ſie ſeyn, wogegen die Na? tion, gleich in eben demſelben Jahre, in welchem iha nen dieſe Prämien zuerfannt wären, dieſe Gumme an den dadur< vermehrten Gartenproduften reichlich
wieder gewönne,
' Wollte wan hiezu eine Summe von 20000 Pf. ausſeßen, ſo fönnfe man in einer jeden Grafſchaft eine Prämie von 40"Pfund, eine von 25 Pf., drey Prämien, jede von 20, Pf., drey von 15 Pf., vier von 10 Pf und ſec<s von 5 Pf. vertheilen, die ge- wiß allenthalben von ſehr großem Nußen ſeyn würde,
Dieſe Art von Untferſtüßung- iſt den Gärfnern jeßf um ſo nothiger, da der Lohn“der A>erknehte und. Tagelöhner auf dem Lande'verhältnißmäßig hö- ber geſtiegen'iſt, als der“Lohn, den die Gärtner em» Pfangen,"und zwar erhalfen“ die Aerfnechte Dicht bloß ſtärfern Lohn, ſondern ſie finden auch viel leich? fer Arbeit und Dienſte, weil, wegen.der hohen Taxe, die man für die Gärtner, und wegen der an?- Dern Ausgaben, die man für die Ländereyen in der einen oder andern. Geſtalf bezahlen muß, nicht viele Gärtner gehalten werden,
IH dringe hierauf um deſto mehr, da der Gar- fenbau bey uns ſeit einiger Zeif die Fortſchriffe nicht macht, die:man-mif Recht davon hätte erwarten kön?
nen, und da, wenn er nicht gehörig aufgemuntferf,


