Teil eines Werkes 
1 (1804) Essays on agriculture
Entstehung
Seite
390
Einzelbild herunterladen

des Mehles und Brodtes jemals angeordnet haf, ims mer gethan haben.

Auch ſelbſt- die Brodttfaxe ſollfke man aufheben, und da die Müller zuverläſſig am beſten wiſſen, wie man vom Waizen die größte Quantität Mehl erhal» fen könne, und es eben ſv ſehr ihr eigener. als ihrer Kunden Bortheil iſt, dieſe wirklich zu erhalten, ſo dürfen wir nicht beſorgen, daß die Nation darunter leiden werde, wenn man dieſes, wie überhaupt ihr ganzes Gewerbe, ihnen allein überläßt.'

VII. Reine: andere Pferde als ſole, die-ſchiwere Arbeit thun müſſen, ſollfken in Jahren des Mangels mit Hafer oder Bohnen gefufferf werden, und wenn unſere Cavallerie nicht efwa wirklich im Dienſte iſt, fo müßte man auch dieſe auf die Hälſke ihrer ge- wöhnlichen Rationen einjhränfen, und ſo ſollten Überhaupt, wenn die Preiſe hoch ſtehen, Feine ans dere Pferde Korn bekommen, als ſolche, die zum AFer- bau, zur Frachffuhr oder zu Reiſen gebraucht wer» den. Alle Pferde, die zu anderem Gebrauche gehal fen werden, Fann man im Gommer undSerbſte füg- lich mit Gras futtern, und im Winter und Frühbjahre mif Heu, Stroh, Karkoffeln, Rüben oder Mobcen, ſo daß es ganz unnöthig iſt, ihnen Hafer oder,.Bohnen zu geben.

IX Jn allen ſchle<ten Jahren ſollfe mandie Qandwirthe mit Fteygebigkif anfmuntern, ihre Jer im folgenden Jahre mit frühzeitigen Fruchtſorten zu