Teil eines Werkes 
1 (1804) Essays on agriculture
Entstehung
Seite
389
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Ee 2005-.mn

er'auch nafürlidh leich t'den BerdaHt ſchöpfen, daß alle, die ſich mit dieſem Handel abgeben, ihn zu betrügen ſuchen, und daß eine jede Theurung von ihren Maa hinafionen herrührt. Er hält ſie alſo für vogelfrey, und verfehlt daher ſelten, ſeine Rache an ihren Pera ſonen und Güfern zu nehmen, ſobald das Korn fheuer wird..

Bey dieſer- Beſchaffenheit des Kornhandels. kann er durchaus feinen Nußen. ſtiffen, wohingegen er vermuthlich in-Eurzem nicht nur der blübendſte, ſons Dern auH der nüßlichſte Handel im ganzen König: reiche weiden würde, wenn man ihn völlig frey gäbe.

Auch die Müller und Bäder ſogar ſollten von allen. Einſ<ränfungen beſreyt werden. Sie würden gewiß ihr Gewerbe beſſer treiben, und ihre Kunden beſſer bedienen, als ſie es vermuthlih jemals wer» Den thun Fönnen, ſo lange ſie dur< Verordnungen gebunden ſind, die von Leufen herrühren, von denen man nicht wohl annehmen Fann, daß ſie dieſe Gez werbe eben ſo guf verſtehen, als diejenigen, die aus: Drüclich dazu erzogen ſind, Es wäre indeſſen doch vermutfhlich von Nußen, wenn das Gewicht der Brod fe beſtimmf würde, und wenn man die Verfügung fräfe, daß das Gewicht, der Preis und der Namen des Bäckers darauf geſtempelt ſeyn müßte. Dadurch würde man Betrügereyen verhüfen, und hinderte gleich» wol den Müller oder Bücker nicht an der freyen Aus? übung ſeiner Geſchi>lichfeit, weldſes bisher faſt alle Regulative, die man in Anfehung der Bereitung