Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
Seite
73
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ein feſter Kornhandel efgblirfe,-und immex Waare genug-zu haben wäre, an Nachfrage nie fehlen, weil die fremden Kaufleufe ſic immer zuerſt an ſolhe Drs fe, an ſol<e Häuſer wenden, womit ſie in Verkehr ſtehen, und wovon ſie prompf bedient werden..Die Engländer ſind es zwax. nicht allein, welche: unſer Gefreide brauchen, aber ſie-bezahlen es uns am fheus erſten, und wir können es ihnen. am wobhlfeilſten liefern,

Unſre Financiers ärgern ſi< über die unbegreif2 ſic wohlfeilen Preiſe der Engliſchen Fabrifwaaren, weil ſie unſre Fabriken nicht aufkommen laſſen. Laßt uns ſie doch wieder ärgern mif unſern wohlfeilen Ges freide: Preiſen in Berhältniß der ihrigen, und das Emporfommen ihres A>erbaues, welhen der Hunz ger endlich bewirken fönnfe, dadurch verhüten! Wenn die Engländer ihre Fabrifafe, wir unſre:rcohen Prox dukfe ſo viel wohlfeiler geben können; ſo iſt das ja der deutlichſte Fingerzeig, daß wir ihnen das Fabri2 cirenÜberlaſſen, unſer Capifal und unſre Arbeit aber ganz auf das Produciren verwenden müſſen. Sata fen wir leßferes, ſHon auſs höchſte gefrieben und könn? fen unſer Bermögen auf die Produktion niht mehr völlig verwenden, ſo wäre es ein anderes, und dann würden wir auch mif unſern Manufakturen leichter Gdritf halten fönnen. Aber yon dem Ziele ſind wir. noc; weit enffernf,

Nan haf geſagt: die Gefreideausfuhr ſey zu ſchwierig, die Koſten der Verſendung, zu hoh, als daß ein Gfaaf den Kornhandel vortheilhaft betreiben