Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
Seite
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Berkäufern haf. Jſt wenig vorhanden, ſo muß es fheuer werden, um ſo mehr, da keiner es enfbehren will. Und doch ſind.dieſe Regulationen nur zu wirk2 ſam, um von der mehreren Produktion deſſelben abs zuſchre>en. Gie rühren no<h aus den Zeiten her, wo man glaubte, Gefreide wachſe genug von ſelbſt,

Wie man in einer gewiſſen Gegend vor etlichen Jahren den Aufkauf des" Getreides auf dem Lande unferſagfe, um den Landmann zu zwingenz doß er ſein Gefreide jelbſt' zu Markte brächte, waren die ſogenannten Kornlieferanten, die immer das meiſte Korn zu Markte brachten, gelähmt, und es kam gar Fein Gefreide in die Gtädte, Bäer und Brauer mußfen umher gehen und die Nothdurſt aufſuchen 3 überbofen ſich einex.den andern, und die Preiſe ſtiegen zu einer Höhe, worauf ſie nie gefommen wären, wenn man der Gache ihren Lauf gelaſſen häffe.

Der Berf. geht ſo weit, daß er alle Policey- Regulationen und Taxen für das Brodt auch nach? ftheilig erlärt. I< würde ihm beypflichten, wenn das Bäerey: Gewerbe auch völlig ſrey wäre, und je- dexmann mit Brodt handeln könnfe., der wollfke Da es aber in den Gtädfen nur auf die Bäckergilde be- ſchränkt iſt, und dieſe ſelbſt hier und da nur'aus ei? ner beſtimmten Anzahl beſtebet, ſo könnte unfer thnn gar leicht eine Ulebereinfunff zur übermcßigen Ber- theurung des Brodts getroffen werden. Wo Con«- Zurrenz genug vorhanden iſt, da bedarf«s Feinex