Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
Seite
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-- 68- cen,und man haf ReHt, wenn man Fein höbereg Betriebs- Kapital anlegen fann, und der Dbheraufz= ſeher Fein Mann von ungewöhnlicher Thätigkeit und Scharfſinn iſt. Aber' dann Fann man, auch feine vollfommene Produffion von dieſen Wirthſchaften erwarten. Der Verfaſſer meint, daß Pachthöfe von 400 bis 600 engl. Ae>ern(600 bis 9oo Magdeb. Morgen) die zweE>mäßigſten wären, ohne jedoch alle Eleinere, beſonders in der Nachbarſchaft von Städten, augzuſchließen, und darin ſtimme ich ihm völlig bey.

Auch das, was der Verfaſſer über völlige, unz beſchränkte Freiheit des Getreidehandels ſagt, ſtimmt zu ſehr mif dem überein, was ich im zweyten Bande meiner engliſchen Landwirthſchaft und in verſchiedenen Gtellen der Annalen geſagt habe, als daß ich mich. dabey verweilen ſollte. I< glaube, daß das, was er ſagf, zur Uleberzeugung mancher, die noch zu feſt an alfen eingeſogenen Borurtheilen hängen, beytfragen Fann, weil er das Nachtheilige aller der Beſchränz: Fungen, und Den zweEwidrigen Effekt, den ſie hervor- bringen, in ein ſo helles Licht ſtellt. Es iſt und bleibt ewig eine Thorheit, durFH Regulationen des Korn? bandels gleichmäßige Preiſe bewirfen zu wollen. Der

/ Preis des Getreides richtet ſim, wie der einer jeden

Waare, nach der Quantität, worin ſie vorhanden iſt, und nach der Nachfrage. Jſt viel Getreide vorhanden, jo muß es wohlfeil werden, um ſo mehr, da es eine Sache iſt, die ſih ohne großen Verluſt nicht aufbe- wahren läßt, und eine ſs große Konkurtenz von

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