7 0 1 7m 4 den erſten Fond zu demj'ynigen Capitale, womit ſie nachher ihre Fabrifen und ihren Handel betrieb. Go/ lange ein gehöriges Berhältniß ſtatt fand, ging alles glüclich, ſeitdem aber der A&erbau im Berhältniß der übrigen Gewerbe zurüf blieb, ward England in den unſicheren, abhängigen Zuſtand verſeßf, den un- ſer Verf. beſchreibt.|
England iſt zwar darum noch nichf geſunken und haf Mittel genug ,- ſeinen Ackerbau wieder in Ber- hältniß mit ſeiner Bevölkerung zu ſeßen. Es haf durch ſeinen Reichthum und ſeine Schiffahrt das große Des ficif an Lebensmitteln bioher deXen können, und es iſt bis jeßt nur entſeßliche Theurung und Mangel, aber feine Hungergnoth mif allen ihren Folgen enf- ſtanden. Aber man denke ſich einen verhältnißmäßi- gen Defekf eine Reihe von Jahren hindurch, in ei- nem andern, bevölferfen Staate, und die Folgen wer- den für<ferli<m ſoyn. Sunger und Geuchen, Raub und Aufſiand würden dann die Nation um ſo mehr zuſammen ſchmelzen, je Eünſtlicher ihre Maſſe ver- mehrf wäre. Denn alle mögliche Zufuhr vom Aus- [ande giebt einer großen Nation auf dem feſten Lans de, wie A. Young ſagt, kaum ein Frühſtuk. Der größte Theil von Deutſchland haf dies no< im vori? gen Jahrhunderte mehrmals erſahren ,- und wenn gleich der wahre. Dyfekt in den Johren 1740 und 1772, nach Berhältniß der Menſchen: Zahl, in Deutſch- land nicht ſo groß als 1801 in Eng'and war; ſo ware die Folgen für den J3ohlſtand und die Be- völferung von Deutſchlaud doch unendlich wichtiger,


