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durch ganz Deutſchland verbreiten; welches“ denn,
da unſre Gewerbe“ noh: ſs ſehr des Capitals bedüra fen, vön'hö<Hſt übeln Folgen ſeyn kann.
Die Vermehrung der Staatsſchulden ſelbſt, und die daraus erfolgende Erhöhung der Zinſen, iſt für alle Gewerbe und beſonders für die Qandesverbeſſez
"rung ſhon an ſich ein großes Ulebel. Wer ſein Geld
durch Zinſen eben ſo hoch benußen(Fann, als wenn er es in einem Gewerbe anlegt, wählt lieber den bequemern. Weg. Wer Geld zur Betreibung eines Gewerbes, zur Verbeſſerung ſeines Guts aufnehmen und hohe Zinſen zahlen muß, Fann nicht dabey be- ſtehen. Daher ſteht der Werth der Güter faſt im- mer im umgekehrten Verhältniſſe mit dem Zinsfuße, und ein geringer Zinsfuß iſt eine weſentlime Bedinz gung, um die Gewerbe in einem Staate empor zu bringen, Man haf geſagt, daß durch höhere Zinſen das Bermögen der Nation vergrößert und ſo viel mehr Geld in Umlauf geſeßf werde. Aber das auf Dieſe Weiſe vermehrte Geld haf nur einen täuſchene den Werth, Fann zum Bedru& anderer in demſelben "Staate SIEREN, vermehrt aber. nie den Reichthum| der Ration. Dieſer kann allein durch zweckmäßig ver: wandte Arbeit und erhöhte Produktion vergrößert werden, ſo daß dadur< von inländiſchen Erzaug?
„niſſen an den Ausländer, dem Werthe nach, mehr
geliefert werden kann, als man von ihm erhält.
In England kamen, nun die ungeheuren: Laſten
hinzu, welche ſic<“auf dem A&erbau“ täglich gi zua mas


