Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
Seite
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ſige Quantität von Produkfen auf euren Märkten; ſehen. Der arme Landwirth bleibt immer'ein ſchlech» ter Wieth. Deni' ein güfer, ein verbeſſernder'Wirth' muß mehr Geld anlegen, als er in demſelben! Jahre wieder heraus befomnif, Er darf nicht auf augen» blidliche Wiederkehr des Capitals, ſondern nur auf reichliche Zinſen Rechnung machen. Glanbt ihr viel leiht es könne, es dürfe niemand ein größeres Cas pifal mit Bortheil im' den Aderbau verwenden?= Nun ſo dürft ihr'auch nicht über Theurung der Prei- ſe, über Seltenheit der Lebensmittel Flagen. Denn ſo' waren ſie no<Fg nicht'fhener genug, um ſie mit Bortheil zu produciren.*Aber das iſtfalſch!== Mit Verſtand und Gelde, und nach Hinwegräus mung der ärgſten Hinderniſſe, läßt ſich zu wobhlfei- lerin Preiſen und dp<h' mit größerem Boxtheil mehr produciren, Die Quantität der Produkte, Die über den nofhwendigen Bedarf vorhanden iſt, macht aber

allein den woblfeilern Preis derſelben.

'Das Capital, was. zur Betreibung des Aker- baues verwandf wird, muß in dem Berhäöltniſſe ſich vermehren, wie die Bevölkerung, und folglich die Bedürfniſſe des Staats. zunehmen. Denn die Pro- duction muß um ſo viel vergrößert werden, und

dies geht ohne Bergrößerung des Capitals nicht an.

Um gewiſſer Leſer willen, bey denen ich Gtaats- wirthſchaſtliche Begriffe nicht vorauüsſeßen Fann, muß ich ſagen, daß Kapital und arbeitende Kräfte hier gewiſſermaaßen gleichbedeufend ſind. Wenn ein