ſammentraten, hinten aber durch eine Strebe[, Fig. 2. und 3., von einander gehalten wurden. Auf dier ſe Streichbretter wurden eiſerne Platten in der Form von d genagelt um dadurch die Erde mehr zu heben und anzulegen. Die eiſerne Sohle g ward vorn in
eine Spiße 1 verlängert, um damit in den Bodett.
einzugreifen, und dann durch ein herauf gehendes, vorn ſcharfes Eiſen i mit dem dreyeckigen Holze b verbunden. Die übrigen Theile bedürfen keiner Er- klärung, da ſie wie bey einem gewöhnlichen Haaken find, den ich als bekannt genug voraus ſeßen darf. Auf Kk wird. eine Scheere oder Gabel- Deichſel auf- geſchoben, worin das Pferd an einem darauf befe- ſtigten Schwengel ziehet. Ohne Zweifel wäre dieſes Inſtrument mancher Verbeſſerung fähig und werth. Da es aber ſeine Dienſie, ſo wie es zuerſr gemacht wurde, gut und leicht verrichtet, ſo hat man es un- verändert gelaſſen. Das Geſtell eines jeden Haa- fens kann leicht dazu eingerichtet werden.
Der Schaufel-Pflug iſt auf der zweyten Tafel
in 3 Anſichten vorgeſtelletz in der erſten Figur von-
der Seite 3; in: ver zweyten von oben und in der
dritten von unten, Dieſe Figuren zeigen ihn mit
ſolcher Deutlichfeit, daß ſie feiner Erklärung bedür- fen. Die Haakeiſen', deren Sohle ſich in der drit-
ten Figur zeigt, beſonders die beyden hinteren, kön-
nen


