2 Erſter Abſchnitt.
mittelmäßigen nicht ſelten unbemerkt geblieben, und wider alle Neuerungen in landwirthſchaftlichen Din- gen faſt ein allgemeiner Widerwille entſtanden iſt.
Vernünftige Wirthe werden jedoch der Nüßlich- Feit und dem guten Gebrauch einer Sache es nicht zur Laſt legen, was andere im Mißbrauch derſelben Schädliches geſtiftet haben; und alſo werden fie nicht ölle die Verbeſſerung der Landwirthſchaft bezielenden Neuerungen bloß darum verwerfen, weil es Neue- rungen ſind.
So haben unſere Vorfahren nicht gedacht: und wir klüger ſeyn wollende Nachkömmlinge können un- möglich eine Art zu denken begünſtigen, bey welcher wir, wenn ſie unſern waFern Ahnherren eigen gewe- ſen wäre, noch eben ſo wie fie in elenden beräucher- ten Hütten wohnenz wie ſie Pferdemilch für die größte Deticateſſe haltenz wie ſie der wilden Thiere uns erwehren; und wie ſie in dic>bewachſenen Wäl- dern von einer Gegend zur andern ziehen müſten, ſo- bald die Natur weder Weide, noh Wild, noch an- dere Bedürfniſſe mehr darbot.
Die Zeit entwielt täglich.neue Dinge, die vorhin unbemerkt geblieben ſind; und ſo wachſen mit der Zeit auch unſere Kenntniſſe, unſere Erfahrungen und unſere Wiſſenſchaften.=- Welcher Mecklenbur- ger hätte es vor funfzig Jahren wohl geglaubt, daß die dortige fandwirthſchaft eine ganz andere Richtung,
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