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G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
Entstehung
Seite
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günſtigung der Unfräuter ſchade, gegründet ſeyen'oder nicht.

Außer den Roggenpflanzen, die in dieſem! Miſt ſehr gut aufgingen entwielten ſich noch darin Hafer- pflanzen und kleine Bohnen, deren Saamenkörner von den Pferden nicht waren verdauet worden.(Es ſchien, daß dieſe Saamenkörner bei ihrem Durc<gang durch den Körper dieſer!Thiere nichts gelitten hatten, denn die Pflanzen erfreueten ſich eines vollkommenen Gedeihens«

Die gegen den nicht fermentirten Miſt gerichtete Beſchuldigung, beſonders bei dem Verhältniß, wie er im Landbau angewendet wird, ich ſage die Beſchul- digung, nah welcher der friſche Miſt dem Keimen nüßlicher Saamenkörner und dem Leben ihrer Pflan- zen ſchaden ſoll, iſt alſo eine jedes Grundes beraubte Anflage.

Wird es aber endlich wohl wahr ſeyn, daß der friſche Dünger vie Entwickelung der ſchädlichen Pflan- zen und der den Ernten feindlichen Jnſecten begün- ſtgt?

Ich glaube es nicht, und die meiſten unterrich- teten kandwirthe ſind derſelben Meinung.

Wenn der Aer von Unfrautſämereien reiu iſt, und wenn man dafür Sorge trägt, daß Hofkehrgit und ſchlechtes Scheungeſäme nicht unter den Feldmiſt kommen, ſo kann der Aer durch den Miſt mit Un-