Druckschrift 
G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
Entstehung
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Ich habe einige ſehr einfache Verſuche angeſtellt, um mich über dieſen Gegenſtand ins Klare zu ſeßen«.

In eine Menge verſchiedener. Materien habe ich Saamen, ſowohl allein, als mit Erde vermiſcht, von verſchiedenen Vegetabilien geſeßt, um mid) zu überzeugen, ob dieſe Materien einen ſchädlichen Eina fluß auf die Vegetation ausüben, Ich richtete Ans fangs meine Verſuche auf Subſtanzen, durch welche das Keimen unterſtüßt wird, und bediente mich dabei kleiner gläſerner, im Boden durchlöcherter Gefäße, die drei und eine halbe Unze tro&en gewogener Gartenerde faſſen konnten. Dreißig von dieſen Gefäßen wurden mit verſchiedenen Materien angefüllt und jedes am Rande mit einer Nummer bezeichnet. Jn jedes gehd- rig angefeuchtete Gefäß wurden fünf Saamenkörner geſte>t. Die Reſultate ſind hier, wie folgt, aufges zeichnet:'

No 4, Erde, aus einem hohlen Feigenbaum ge- nommen.

- 2. Galläpfel,

- 3. Sägeſpäne von Holz«

- 4. Gehacktes Papier.

- 5. Zerſtampftes Stroh.

- 6. Zerſtampfte Kohle.

». 7. Zerſtampfte thieriſche Kohle.

- 8. Zerſtampfte foſſile Kohle. 9. Ueberbleibſel von Wolle.