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G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
Entstehung
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aus grober Faſer, feiner Faſer und aus. feiner Mate- rie beſteht, die alle nicht aufgelöſet werden können,

I< will die. Reſultate hier ſummariſch wiederho- len, Die Fermentation oder Maceration des Düns gers, um ihn dadurch auflöslich zu machen, iſt aus fol« genden Gründen nicht nur eine unnüße und unvernünfs= tige, ſondern auch eine ſchädliche Operation:

4) Das, was man zu erreichen ſtrebt, iſt keis nesweges nothwendig; j

2) Man erlangt es nicht;

3) Man verliert mehr als die Hälfte vom Miſt, alle Arbeit, die Zeit und die Unfoſten für das zur Be« arbeitung des Düngers erforderliche Local!

Dient aber die vorgängige Fermentation des Mi ſtes nicht dazu, gewiſſen nachtheiligen, von der An- wendung des friſchen Miſtes entſtehenden Folgen vor- zubeugen, und wird nicht der friſche Miſt die Vege- kabilien entweder durch ſeine Temperatur oder durch. ſeine Ausflüſſe verbrennen?

Ich ſelbſt habe dieß lange geglaubt, weil ih es ſehr oft hatte geleſen, und ſagen hören 3 aber die Er- fahrung hat mich belehrt, daß, wenn dieß auch bei einigen Pflanzen möglich iſt, die ſich etwa unter einer großen Maſſe. von Miſt befinden, doch eine große Nachläßigfeit dazu gehört, um dieſe Wirkung im Großen ſchädlich werden zu laſſen,