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G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
Entstehung
Seite
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denen ſehr verſchieden find, die ſie unter veränderten Umſtänden geben würden.

Der im dieſen Subſtanzen enthaltene Stiekſtoff vereinigt ſich hier mit dem Waſſerſtoff, um. Ammos niaf zu bildenz anſtatt daß beim Proceß der Zerſeßung durch Fäulniß der Stickſtoff.ſich mit dem Sauerſtoff der Atmoſphäre: vereinigte, um Salpeterſäure zu bil» den, welche hierauf Salpeter bildet, indem ſie ſich mit den erdigen und alfaliniſchen Baſen vereinigt.

-.. Der Herr Verfaſſer ſchließt aus dieſer erwieſenen Thatſache, daß die Reſultate der Zerſeßung, nach dev Art und- nach: den' Umſtänden' dieſer Zerſeßung, ver» ſchieden ſind 3 daß man den Dünger ſo anzuwenden ſuchen muß, daß ſich: die Art der Zerſeßung beſtim- men: läßt welche dem Gegenſtand am Beſten entk- ſpricht, das heißt, welche ihre Subſtanz am Beſten in die Pflanzen zur Vegetation übergehen läßt.

Ich werde es augenſcheinlich, ſagt er, ſowohl durch Gründe, als auch durc<== Thatſachen beweiſen, daß eine vorhergehende Fermentation des Düngers ihrem Zwecke entgegen iſt, wenn dieſe Fermentation entfernt von dem Erdboden ſtatt findet, den dieſer Dünger zu befruchten beſtimmt iſt; und daß hingegen die unmittelbare Anwendung des Düngers, im Zu- ſtand ſeiner<emiſchen Integrität, vortheilhaft- iſt, beſonders wenn man dabei die Vorſicht beobachtet, den Dünger gehörig mechaniſch zu vertheilen,