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Dieſe Abſorption geſchieht durch die Blätter; und die Gegenwart des Lichts iſt dazu unumgänglich nothig.
Während der Nacht findet die Abſorption und Zerſeßung der Kohlenſäure nicht ſiatt, ſie ſcheint ſich vielmehr in dieſer Zeit von Neuem zu bilden. Der Herr Verfaſſer bemerkt hier, daß das Verhältniß in der Länge der Nächte und der Tage, unabhängig von der mehr oder weniger warmen Temperatur, als ein folgereiches Element in das Phänomen der Vegetation eintritt,
Der Herr Verfaſſer legt Rechnung ab von zwei Verſuchen, zu denen er durch einen ähnlichen Verſuch des berühmten D a vy veranlaßt wurde, Er wünſchte ſich zu überzeugen, ob die Wurzeln ebenfalls das koh«
in Berührung kommenden Dammerde, vermittelſt der Wur» zeln, in Geſtalt der Kohlenſäure unmittelbar entnehmen, Eine Menge von Kohlenſtoff findet ſich auch im Kalkſtein in Form der Kohlenſäure, welche in gasfdrs mige Geſtalt übergeht, wenn eine ſtärkere Säure auf die Ralkerde gegoſſen wird, weil durch die Verbindung die» ſer Säure mit dem Kalke Wärmematerie frei wird und ſich mit der Kohlenſäure verbindet. Auch durch das Kalkbrennen entweicht die Kohlenſäure als Gas in die atmoſphäriſche Luft, indem ſie die dazu ndthige Wärz mematerie aus den verbrannten Feuerungsmaterialien bei einem Hißgrad von 1500 Fahrenheit erhält, B«


