Wachsthum der Pflanze, eine Vergleichung ihres ſub
ſich mit Hülfe des Waſſers die Ueberreſte organiſirter Körper zueignen Fönnen, mit der größten Kraft und Ueppigfeit empor wachſen. Man bemerkte nicht ohne Bewunderung den großen Einfluß, welchen die atmo»
ſphäriſche Luft auf die Ernährung der Pflanzen äußert,
und die bekannte Thatſache, daß das Waſſer hinreicht, gewiſſe Pflanzen unter gewiſſen Verhältniſſen beträcht- li< anwachſen zu machen, verurſachte bei einigen
„Phyſikern den Glauben, daß die Erde: den Pflanzen „nur als Ruhepunkft diene, und daß die Luft ſo wie das
Waſſer einzig zu ihrer Ernährung hinreichten.
Die Verſuche eines Van- Helmont ſind be- kannt, Er erhielt einen Anwuchs von hundert und zwanzig Pfunden in der Subſtanz einer Weide, die
.in einer abgewogenen, iſolirten und regelmäßig mit -deſtillirkem Regenwaſſer begoſſenen Erdmaſſe wuchs, -Ohnerachtet eines ſo bedeutenden Anwuchſes..der
Weide, hakte die Erde nicht mehr, als drei Unzen an Gewicht verloren, Boyle, Duhamel, und
Bonnet“ wurden, durch dem vorigen analoge Ver«
ſuche, zu gleichen Schlüßen verleitet,*)
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2) Daß alle Pflanzen eine bedeutende Menge Nah- rungsſtoffe aus der Atmosphäre abſorbiren, wird wohl kaum noch von Jemandem bezweifelt. Wenn man ir- gend eine beliebige Pflanze in eine iſolirte und abgewoö» gene Quantität Erde pflanzt ſo wird, nach volleadetem
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