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Kunst Die Wiesen zu wässern oder vollständige Abhandlung von dem Wasser, wie solches in der Land-Wirthschaft und dem Feldbau nüzlich zu gebrauchen : nebst einigen Abrißen von Wasserleitungen : aus dem Französischen übersezt / M.J. Bertrand
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Stroh vermiſchet. Wenn man das Hovnvieh purgiren will, ſo darf man ihm nur im Früh» jahr, ſv bald als möglich friſches Luzernen» Gras geben; allein man darf egihm in den ex» ſten Tagen nimtnah freyen Belieben vorlegeny weil es ſonſt gar zu viel davon freßen könnte» Columella ſagt ," daß die Luzerne das kranke Vieh purgire, und es, wenn es mager iſt, voll» leibig macpe« Friſch kann man dieſe Pflanze den Pferden fratt alles andern Heu und auch anſtatt des Haberns geben. Die Luzerne iſt faſt unter allen Feldfrüchten eine der ergiebig? ſten Pflanzenz ein Morgen von dieſer Pflanz» giebt, wenn er wohl unterhalten wird, faſt ſd viel Futter als ſechs Morgen gute Wieſen. Columella, den im oben ſchon angeführet has be, behauptet, daß ſo viel Feld als zwey O<- ſen in einem Tag durcharbeiten können, went man Luzerne darauf bauet, drey Pferde ein ganzes Jahr lang ernähren könne. Hieraus läſt ſich alſo leiht der Nutzen dieſer Pflanze beuriheilen,