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Kunst Die Wiesen zu wässern oder vollständige Abhandlung von dem Wasser, wie solches in der Land-Wirthschaft und dem Feldbau nüzlich zu gebrauchen : nebst einigen Abrißen von Wasserleitungen : aus dem Französischen übersezt / M.J. Bertrand
Entstehung
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dazu, dieſe Vergleihungs- Probe mit einane der zu machen.

Man muß des Morgens früh dieſe Nadel im Gleichgewicht auf. einen geſpizten Zapfen ſezen, oder man kan ſie auch wol an einen Fa- den hängen in einer ausgehölten. Grube auf dem Plaz, unter welm<en man Walſer zu ſeyn muthmaſſet- Iſt würklich Waſſer vorhanden, ſo werden die Dünſte, wel<e ohne Aufhören heraus ſteigen, und durch den ſ<wammigten Theil der Nadel dringen, ſelbige gegen die Erde neigend machen.

Dieſer Verſuch gehet des Morgens am be- ſten von ſtatten, ehe noch die zur ſeibigen Zeit überflüßige Feuchtigkeit durc<g die Sonnen-Dize vertrofnet iſt.

4. Plinius in ſeiner Hiſtsrie der Natur, redet von einem andern Merxkinal der verbor» genen Quellen, und- verſichert, daß er ſie ſelbſt probirt habe. Er ſagt: wenn man einen Plaz beobachtet, wo ſich die Fröſche häufig hinlegen oder verſtecken und die Erde drücken, ſo kan man ſicher ſeyn, daß man daſelbſien Waſſer- Adern finde, denn die Fröſche ziehen in dieſer Stellung die Feuchtigkeit und die Dünſtie an ſim, welche aus dieſem Orte heraus duften.

5. Man kan ſich auc) Hofnung machen, an ſolchen Orten Waſſer zu finden, wo man Bimſen,; Rohr, Silber- Kraut, Erd- Cpheu, - B 4 wil»