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Kunst Die Wiesen zu wässern oder vollständige Abhandlung von dem Wasser, wie solches in der Land-Wirthschaft und dem Feldbau nüzlich zu gebrauchen : nebst einigen Abrißen von Wasserleitungen : aus dem Französischen übersezt / M.J. Bertrand
Entstehung
Seite
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» HleiHſam eine Wolke von kleinen Fliegen ») ſiehet, welche gegen die Erde Aiegen, abe 5) ſonderliM aber wann ſie beſtändig auf einer » Stelle auf und nieder ſteigen, ſo hat man »» daraus zu ſchlieſen, daß ein Waſſer da- ») kunter verborgen ſeye,

3. Wenn man nun aus dieſen äuſſerlichen oder andern Kennzeichen, Ucſache hat zu wuth» maſſen, daß ein Waſſex ſich an dieſem Ort be- finde, ſv muß man um ſich deſto beſſer davon zu verſichern, folgende Probe anſtellen.

Wann man das Erdreich auf 5. bis 6. Schuh tief ausgeholet hat, und'3. Schyh in die Brei- te, ſo ſtellet man bey Untergang der Sonne in den Grund dieſer Grude, einen umgewand- ten Keſſel oder ein Beck von Zinn, welches inwendig mit Oel beſtrichen iſt, Hierauf ver- ſchlieſet man den Eingang dieſes Brunnen mit etlichen Brettern, welh<emit Waſen odex/Erd- reich zugedekt werden; findet ihr des andern Morgens früh einige Tropfen Waſſers, weiche ſich inwendig anden Keſſel oder an das Becken hängen; ſo iſtes ein gewiſſes Merkmal, daß dieſe Stelle Waſſer- Adern in ſich enthalte. In Mangel aber eines metallenen Geſchirrs, könnte man ſich auch eines ungebraunten Ha- fens bedienen, ohne daß man nöthig habe, ſel- bigen mit Oel zu beſchmieren. Iſt nun Waſ- ſer vorhanden, ſo wird ſich dieſes Gefäß inwen- dig und auswendig mit Feuchtigkeit bedekt

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