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Anleitung zur Technologie, oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen, vornehmlich derer, welche mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in naechster Verbindung stehn : nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte / von Johann Beckmann
Entstehung
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Einleitung. YJ. 2%

Aber der Uhrmacher, der Seidenwebex, der Büdgieſſer,-=- der Beſenbinder, der Ver? Fertiger der Mäuſefallen, ſind Handwerker. Erſtere werden dur< dieſe Benennung ſv we» nig erniedrigt/ als wenig der Naturaliſt die Menſchheit entehret, wenn! ex die Menſchen Thiere nennet5 ſo: wenig; als der Beſenbinder durch dieſe allgemeine Benennung im Range gewinnetz und die Milbe gröſſer wird, da ſie im Berzeichniſſe der Thiere ſieht.

2, So haben auc<h unſere Vorfahren dieſe Wöre ter verſtanden. Werken hieß ſo viel als ar- beiten und verfertigen, welches Wort ſich in noc<: mehren Zuſammenſetzungen erhalten hatz 5 5 Werkſtelle, Werktiſch, Feuerwerk, Feuers werker.

3. Alſo Künſte, welche ſic) nicht mit der Ver- iM

arbeitung der Naturalien beſchäftigen, gehd-

xen auch nicht hieher, geſezt auch, daß man

ihnen eine handwerkmäſſige Einrichtung gege|

Hen hätte. I< laſſe alſo Jagdkunſt, Reite

Xunſt u. ſ« w. unter dem allgemeinen Namen

der Künſte; andere mögen ſie eintheilen, und '?durch Namen unterſcheiden.

3, Gewerb heißt ein jedes Geſchäft, welches an der Abſicht getrieben wird, um dadurch

-(Pnterhalt zu gewinnen, Irre ich nicht, ſo

- laſſen ſich aile Gewerbe unter folgende Abthei» Jungen bringen.

X. Landwirthſchaft.

Jagd; Viehzucht, Pflanzenbays 2« Bergbau.

Gewinnung der Mineralien, 3, Handwerke,

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