8 Einlöitung;- 16.3.
/“eiunda„“.quaeque terra maximoas perpetuo reddat frutus. PVarro 1; 3.-p- 150.
2. I< verochte den bloſſen Empiriker nichtz denn nicht jeder hat zur Erlernung der Hülfss wiſſenſchaften, und zu eimem wiſſenſchaftlichen Unrerrichte, Gelegenheit gehabt, und dieſen Mangel durch vigenen Fleiß zu erſezen, das iſt Freylich man<en unmdalich /nwenigſiens. vie: len nicht: ſo bequem, als ,nür andern) nachs zuahmen, und,dann von ſeinen vermeintlichen Erfahrungen und Entde>Xungen zu reden und zu ſchreiben. Aber wenn der Empütiker den Nußen des wiſſenſchaftlichen Unterrichts verz leugnet, ihn'zu verſpotten, und Fünftige Lands wirthe, welche dazu Gelegenheit; haben,. das von abzuhalten ſucht,== wahrlich. dann ſchas det er der Aufklärung ſeines Nächſten und der Nachroelt mehr,'als ex durch ſeine Schriften und Reden vergüten kan. Dieſes"Verfahren, welches noch in Teutſchland öfter, als in an? andern Ländern bemerkt wird„iſt nicht? allemal Boösheit; denn würklich giebt es ſogar Cltern, welche ihre Kinder zu lieben meinen, und dens voch wicht keiden können, daß"dieſe mehr und gründlicher ſtudiren, als ſie ſelbſt!; vor einem
S halben Jahehunderte, zu ſtudiren Gelegenheit pder Luſt gehabt haben.
3. Die' Routine; das iſt 7 die ungelkeitete Uebung, welche durch den wiederhohlten Umgäng mit einer Kunſt, deren Grundſätze" ſie"nicht einz ſieht„eine gewiſſe Fertigkeit erworben hät, des ren Sh eigentlich das Gedächtniß iſt,-und die man; beynähe wie einige Philoſopbenm-den Ins ſtinkt, durch eine Wiedererinnering"des vörgan2 genen Fällo', beſchreiben kdunte 3 dieſe Rdutine hat'in dan dkövorniſchen Wiſſenſchäften, wie in
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