Einleitung... S«.x6 0
men wird. Ferner beſchäftigt ſich die beſon- dere Landwirthſchäft nur mit denen Pflanzen und? Thieten/ welche“in dem Lande ," von. wel? <em die Rede iſt, gewonnen. werden können,
vid alſs zu. den Produkten, deſſelben gehören. . Die BGezenſiande der reutſchen Landwirth- ſchaft ſind demnach nur diejenigen Pflanzen und Thiers„- welche ſim in Teutſchland, und zwar nur:in dem größten Theile deſſelben,''ges
winnen- laſſen,
5, So gar genäu beſtimte man die Grenzen dek Oekonomie noc< nicht, als man erſt äufing, ihre Materialien zu ſammeln; jet aber, da may ſie in eine wiſſenſthaſtliche Form zu brin- gen ſucht, iſt dieß durchaus nothwendig Alſo nicht alle Kentniſſen, welche Landwirthe haben müſſen„ oder brauchen können, gehdren hierher. Wenn such manche die Verarbeitung der. Pro-" dukte"mit Vortheil übernehmen können, ſo folgt daraus„nur ſo viel, daß die Oekonomen Ut- ſache haben, ſic) die Kentniß der Technologie zu erwerben, nicht aber, daß dieſe ein Theil der Oekonomie ſeyn" müſſe. So wird ihnen auch, bey dem Verkaufe ihrer Produkte, einige Keuiniß der Handlungswiſſenſchaft nützen kdn2 nen; gber die Handlungswiſſenſchaft gehört hierher'ſo wenig, als der Unterricht. zum Schreiben"und Rechnen.= Videa, qui de agricultura ſcripſerunt latius vagatos, quam oportuerit.=- Ego vero eos non in omni re imitandos arbitror,>et eo melius feciſſe quosdam, qui minore pömöerio“ Ünierunt,- excluſis partibus, quae non pertinent ad hanc rem; Varro 1.1, c.2. P+144,
A 5 CG, 2.


