X Vorrede
In beyben Theilen habe ich bey jedweder Materie die meiſten, wenigſtens die vornehm» ſten, von ihnen handelnden Schriften,"aus fol« genden Urſachen- angeführt.
Erſtlich kan man ſich bey den Vorleſun- gen über die Landwirthſchaft nicht die Wortheile verſchaffen, wel<s man bey denen über die Na- kurlehre hat, wo man ſolche Säße, die ſich auf Erfohrungen gründen, durch Verſuche zum Theite erweiſen, oder wenigſtens begreiflich machen fan. Durdy) die qnädige und unabläſ« ſige Vorſorge des um alle Wiſſenſchaften unſterb- lich verdienten erſten Curators dieſer Univer- ſität, des Herrn Premier- Miniſters von Münchhauſen Cxcellenz, iſt hier ein Gar- ten angelegt worden, in welchem nach und nach alle öfonomiſche Pflanzen, ſo viel wie möglich, angeſchaft und erzogen werden ſollen z wie denn auch bereits eine b-frächtliche Anzahl'derſelben vorhanden iſt, die theils der Gnade des hohen Seifters, theils dem Herrn Landdroſten und Landrath von Münchhauſen, zu verdanken ſind, Dieſer ökonomiſche Garten(S. 19.) wird nun ſreylic) nicht nur die unentbehrliche Kentniß Der vfonomiſchen Pflanzen erleichtern, ſondern au< den Vortrag von der Bauart und Wartung derſelben. prattiſch machen, und zu vielen Ver- ſuchen, zum Beſten der Vorleſungen über die Fandwirihſchaft, Gelegenheit geben, Wo aber
dieſe


