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Grundsätze der teutschen Landwirthschaft / von Johann Beckmann
Entstehung
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353
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11. Pom Salpeter. 353

9. 359.

Die geſc<hwäangerte Muttererde, der, wenn ſie nicht ſchon genug alfaliſche Thei- le: enthält; Aſche. und ungelöſchter Kalk, beygemiſcht werden muß, wird in Küfen, die doppelte Boden haben, ausgelaugt z die Lauge wird bey gelindem Feuer zum ge- rechten Grad der Verdickung eingekocht, zugleich abgeſchäumt, und alsdann zum Anſchieſſen hingeſeßt.

Stahl S, 36.

1. Das Verfahren bey dem Auslaugen iſt auf den Salpeterſiedereyen in einigen Stücken ver- ſchieden. 3. B. einige machen aus der Aſche und dem Kalke eine Lauge beſonders, und gieſſen ſolche entweder hernach zu der Salpe- kerlauge, oder ſchütten ſie vor der erſten Aus? laugung auf die Muttererde.

2: Um bey dem Einſieden die Unfoſten zu erſpah? ren, macht man die Lauge, indem man ſie zu wiederholten malen durch neue Muttererde ſei- gen läſt, recht ſtark. Inzwiſchen hat auch dieſes ſeine Gränzen. Sechs und ein halbes Pfund Lauge können nicht mehr als ein Pfund Salpeter enthalten; der Ueberſchuß fält zu Boden, oder bleibt in dem lezten Küfen hän- gen. Das Kennzeichen, ob die Lauge genug? ſam geſätigt ſey, um anzuſchieſſen, iſt, daß eine ausgeſchöpfte Probe auf einem kalten Ei- ſen-erſtarret und erhartet,

3 3. Die