EBinleituntg:
3. Die Grenzen der Landwirthſchaft und der Handwerkswiſſenſchaft ſind ſchwer zu beſtim- men, und dennoch iſt dieß zur Ordnung des Vortrags nothwendig. Jene ſolte ſich eigent- lich bloß mit Gewinnung der Naturalien be ſchäftigen, und die, verſchiedene Verarbeitung derſelben denen überlaſſen, die ſolche mit be- ſonderm Fleiße erlernet, und dazu, nach gehö- rigen Lehrjahren und Prüfungen, von der Obrigkeit Erlaubniß erhalten haben. Dieſe nenne ich, wie unſere Vorfahren gethan ha- ben, Handwerker, und rechne zu ihnen auch Diejenigen, die man in neuern Zeiten Künſtler, Mauufacturiers. und Fabrikanten zu nennen angefangen- hat... Inzwiſchen rathen einige den 2andwirthen an, ihre gewonnenen Natura? lien, ſo viel möglich, ſelbſt'zu verarbeiten, und verſchiedene Lehrbücher der Defonomie geben vazu Anleitung. Aber geſcbt auch, daß die Veorarbeitung ohne Nachtheil des gemeinen Weſens auf dem Lande geſchehen könte, oder gar zum Theil geſchehen müſte; ſo gehört die Anleitung. dazu doch nicht in die Defonomie, ſondern in die Handwerkswiſſenſchaft. Video, qui de agricultura ſcripferunt latius vagatos, quam OportuErit,=> Ego vero eos non in omni re imitandos arbitror,& eo meliusfeciſle quosdam, qui iminore pomoerio finierunt, ex- clulis partibus, quae non pertinent ad hanc rem. Varro L. 1. c.2. p-m. 144.
4. Hier, wo die Grundſäße der ken
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„iat üben SDiallie nien 52 005.4. am ibl-.-.«am


