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Grundsätze der teutschen Landwirthschaft / von Johann Beckmann
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Jnhalt.

Erklärung und Grenzen der Landwirthſchaft. 6. 1-6. Ihre Geſchichte. 6. 6-10. Bücherkenntaiß. 6.11.

MEER s)ie Landwirthſchaft oder Oekono- nie lehret die Mittel, wodurch die nüßlichen Naturalien auf die vortheilhaf- teſte Art gewönnen werden.

1. Dem Worte Oekonomie hat man vepr- ſchiedene Bedeutungen gegeben. Bey den Gries hen hieß 2xoyouice, wie man leicht aus Ariſtotelis libris oeconon). erweiſen kan, ſo viel, als Hauß«- ordnung, Haußrecht, und betraf hauptſächlich die Rechte und Pflichten, welche Haußwirthe-und Geſinde gegen einander haben. Deswegen über» ſchrieben die Lateiner ihre Bücher von der Land- wirthſchaft: de re agraria, de agricultura, de re ruſlica, de re familiari acquirenda& con- ſervanda.

2. Die TT7aturgeſchichte lehret die Natura« lien fennen. Die LTacurlehre lehret ihre Ei«- genſchaften und Erſcheinungen, und ſuchet ſolche zu erklären. Die Landwirthſchaft lehret ſie gewinnen. Die Handwerkswiſſenſchafr lehret ſie verarbeiten und verädlen. Die Zands- lungswiſſenſchafrt lehret endlich ſowohl die ro- ben, als verarbeiteten Naturalien, erkaufen und verkaufen.| k

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