Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
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Häufigſten in dem großen Reiche der Mineralien. Sie iſt dex Hauptbeſtandtheil des Sandes, des Quarges, der Kieſelſteine,(wovon der Name) ſo wie ailer har- ten Steine, die am Stahle Funken geben; aber auch in erdiger Geſtalt kommt ſie allenthalben vor, da ſie ein integrirender Theil des Thones iſt, in dem ſie bald mehr, bald weniger als die Hälfte beträgt, und wo- xin ſie in einer<emiſchen Verbindung mit der nächſt- folgenden Alaun oder Thonerde enthalten iſt,

Da ſie in der Natur nirgends ganz rein vorkommt, ſo erſcheint ſie natürlich unter verſchiedenen Farben, die aber immer von beygemiſchten fremdartigen Thei» len, vorzüglich von Metalloxiden herrühren. In vol» lig reinem Zuſtande in dem ſie nur durch die Kunſt dargeſtellt werden kann, iſt ſie ein ganz neißes ge- ruch= und geſchmaä&loſes feines, aber im Gefuhle et» was ſchärfliches Pulver. Dieſem reinen Zuſtande am nächſten kommt ſie in der Natur, im Bergkriſtalle, im Quarze, und im weiſſen Sande vor.

In den organiſchen Körpern iſt ſie zwar bey wei- tem nicht ſo häufig enthalten wie die Kalkerde, doch findet man ſie in mehreren, beſonders in den grasax- tigen Gewächſen.=-

Weder zu dem Waſſer noc< zu den Säuren(mit Ausnahme der Flußſäure) zeigt ſie irgend eine<emi- ſche Verwandtſchaft, d. h. ſie iſt weder im Waſſer, noch in irgend einer Säure(die Flußſäure allein aus- genommen) auflöosbar.

Auch iſt ihre mechaniſche Verwandtſchaft zum Waſſer nur ſehr geringe; d. i- ſie ſaugt ſehr wenig davon ein, und hält nur eine ſehr geringe Luantität