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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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Die Meiſten*) glauben, daß es bisher noch fein Mittel gegen dieſe Krankheit gebe; ein Mann von bekannter Wahrheitsliebe**) indeſſen, verſichert uns, daß ein gewiſſer Herr Clemens gegen die fal- lende Sucht ſeiner Jährlinge, Aufſchläge kalten Waſſers auf den Kopf, und Zugpflaſter hinter den Ohren, ſo wie, im Paroxism us ſelbſt, Einſpri- bungen ſtarken Weineſſigs in die Naſe, mit be- ſtem Erfolg gebraucht, und auf iſe Art ſelbſt Thiere, die vorher von dieſer Krankheit alle drey bis fünf Tage befallen wurden, vollkommen ge- heilt habe.

5) Friſh<e Wunden und Maden.

Haben die Schaafe ſich irgendwo verwundet, fo iſt die Wunde ſogleich mit Eſſig und Waſſer,

oder mit Salzwaſſer zu waſchen, und wenn ſie ek-

wa bedeutend iſt, mit der Terpentinſalbe-- aus Zerpentin und Eygelb--- öfters einzuſchmieren, wornach die Heilung ohne Schwierigkeit erfolgen wird.

Das Einſchmieren mit Terpentinſalbe iſt im Sowmer auch deßwegen rathſam, damit durch dent Zeruch des Terpentins die Fliegen abgehalten wer- den, welche ſonſt Maden verurſachen. Zu dieſem Zwecke iſt auch Terpentinbhl, Steinöshl und Theer zu gebrauchen.

Soliten ſim aber ungeachtet deſſen, die Flie- gen nicht aanz abhalten laſſen, und folglich den- no< Maden entſtehen, ſo ſind ſolche mit fein ge- pülvertem Eleyweiß leicht zu vertreiben.

Sch(aufz-

K, wie Petri, Rohlwes, Uf, x*) Herr Schwerz, f. deſſen Anleitung zur Kenntniß der belgiſchen DE DIL ni

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