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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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=-(398%)= ax DEr A beit Fommen. Die Hauptſache dabey. iſt, daß man Duenhy das gebrochene Bein einrichte, d. i. gehörig zu- Swelde, ſammenfüge, und dann zw&>mäaßige Schienen daran zur befeſtige.(Die hieſigen deutſchen Schäfer nennen dieſe (110070 ganze Operation in ihrem Dialekte, das Spandeln). >"inen ib Die beſte Art dieſer Operation iſt beyläufig fol- NETE gende: Man richtet zuvörderſt das gebrochene Bein LE hf, fit wie geſagt, gehörig ein; herna<m wickelt man um Über,| den Bruch, einige Finger breit, einen Verband der un von weicher Leinwand, den man zuvor in guten geitig j Branntwein, ſtarken Wein, oder Weineſſig ge- » wulfa taucht hat; dann legt man über dieſen Verband S) Jf dy drey bis vier dünn geſchnittene hölzerne Schienen, bie einn von beliebiger Länge, und von verhältnißmaßiger Sv heraus Buiilern zu der Die des Beines, und befeſtiget Serpentin dieſelben mit einem Bindfaden. Dieſen Berband E 1 hw) 1 befeuchtet man, beſonders in den erſten acht Ta- an Bly gen, öfters des Tages mit Branntwein, Wein, "WEN" oder Eſſig=- na< Hrn. Petri auch mit Kampher- 1gegrifv branntwein-7 und nach 4 oder längſtens 6 Wo- n Mv hen iſt das Bein völlig gut, und der Berband > kann als überflüßig herunter genommen werden.*)

at: r) Fallende Sucht. Gul Dieſe Krankheit wird meiſtens nur bey Läm- : mern und jungen Schaafen beobachtet. Selten be-

|.".: fällt ſie ältere als Jährlinge, Das Thier fällt da- E fanden| bey nieder, zappelt mit den Füßen, macht krampf- R bafte Bewegungen mit'dem Kopfe, verdrehet die Au- End|! gen, ſchäumt bisweilen mit dem Maule, ſteht aber erlegen| in kurzer Zeit wieder auf, und ſcheint übrigens ges N. ſund zu ſeyn, nur daß es, wenn der Paroxismus | ſich oft einſtellt, etwas abmagert. [;;, Nohl Die ofzut*) ſ. Die mehrerwähnten Werke der H. H. Thaer, Rohl-

wes, und Vetri«.