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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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achtungen zu Folge, entſteht indeſſen dieſe Kranks heit meiſtens nur dann, wann die Klauen über- mäßig wachſen, ſodann am äußerſien Ende--- von der Hitze, wie gewöhnlich=- zerſpringen, wo- durch dann-- da der einmal entſtandene Sprung, wie bekannt, immer weiter und weiter forxtläuft -- das Jnnere der Klauen dem Zutritte der äu- ßern Feuchtigkeiten und Unreinigkeiten geöffnet wird. I< empfehle daher ganz beſonders, den Schäfern eine genaue Auſſicht auf die Klauen der Thiere gehörig einzuſchärfen, und alle jene Klau- en, die mehr als die gewöhnliche Länge eines wohlge- ſtalteten Hufes haben, mit einem ſcharfen Meſſer im- mer ſogleich abzuſchneiden. Durch dieſe kleine Vor- ſicht wird man wohl mehrentheils von dieſer böſen Krankheit bey ſeinen Heerden verſchont bleiben. Mittel dagegen: Sobald man dieſe Krankheit gewahr wird, ſo macht man einen Umſchlag aus Sauerteig, oder aus fettem Lehm mit Cſſig durch» knettet, und bringt ſol<en Brey mittelſt eines lei- nenen Lappens oder Saleins an die Klauen. Der Umſchlag muß immer feucht erhalten werden. Zeigt ſim eine ſtarke Geſchwulſt über der Krone, oder zwiſchen den Klauen, die Eiter zu enthalten ſcheint, ſv öffnet man ſie mit einem ſc<arfen Federmeſſer, und ſc<neidet zugleih das Horn, welches ſich ge? löſet

en eindringen muß, als der Fußboden nicht geeignet iſt; die Flüßigkeiten deſſelben aufzunehmen, wogegen ſie bey einer Unterlage alten Miſies größtentheils in dieſelbe ſich verſenfen, und daher die oberſte Lage des Miſtes trocener erſ<eint. J<h berufe mich hierin auf Erfah- rung, die Jedermiann zu Gebothe ſteht, und glaube» daß durch dieſes unzeitige Ausmiſten wohl unnüßer Weiſe Arbeit verſchwendet, das Urdel aber eher ver- großert als vermindert werde,

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