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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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("Sya;) men hat, als das durch die Erfahrung bewährteſte, und wirkſamſte Mittel gegen dieſe Krankheit an. Herr Petri*) führt dieß zwar auch als ein vorzügliches Mittel an, ſett aber hinzu: ,, da es jedoch ſehr angreifend und gefährlich iſt, ſo muß man- nur im größten Nothfalle Gebrauch davon machen.

In der ſo eben angeführten deutſchen Überſe- ßung des vom ehemaligen franzöſiſhen Wohlfahrts» ausſchuße veranſtalteten Handbuches der Vieharzney- kunſt wird das flüchtige Alkali als das allerwirk- ſamſt? Mittel gegen dieſe Krankheit gerühmt. Man giebt einem Schaafe 15=- 25Tropfen in einen Maaße(circa'23 Seidel öſtr. M.) Waſſer, und wiederhohlt dieſe Cur ſo lange, als man es nothwen- dig findet.

Herr Vetri will auch von einem Glaſe lauwar- mer Milch, oder Seifenwaſſer, beſonders aber, von zwey Eßlöſſel vol! gepülvertem Schießpulver mit vier- mal ſo viel Leinöhl vermiſcht und eingegoſſen, gute Wirkung verſpührt haben. Ferner ſagt Ebenderſel- be:, Auch Klyſtiere von einem, Abſud von Seife, weizenen Kleyen und Salz,'mit etwas Leinöhl verſchafft oft augenblicklich Hilfe. ,, Auch in dem erſterwähnten franzöſichen Handbuche der Vieharzney- kunſt werden zur Unterſtüßung der Cur, nebſt flei- ßigem Herumtreiben und Reiben des Viehes, Kly- ſtiere mit bloßen Waſſer, oder Waſſerklyſtiere mit etwas Cſſig verſetzt, zu geben, angerathen. Dagegen ſagt Herr Rohlwes**)Viele Ärzte haben gegen die- ſe Krankheit Klyſtiere vorgeſ<lagen 3 dieſe Unwiſſen- heit

*) ſ. deſſen das Ganze der Scaafzucht, **) ſ. deſſen Receptbuch fur Schäfer, 050|

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