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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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Dann wird die Maſſe vom Feuer genommen, durch ein leinenes oder wolienes Tuch gegoſſen, der Ta- bat ſtark ausgedrückt, und 2 Loth(circa 13 Loih öſir. G.) blauer Vitriol zugeſevt. Iſt dieſe Lau- ge ziemlich erkaltet, ſo gießt man Vitriolöhl dazu, aber ganz langſam damit kein Überſprudela erfolge, und zwar ſo viel, bis ſie ſo ſcharf wird, daß ſie auf Holz getröpfelt Bläschen erzeuget, ohne jedoch das Holz braun zu brennen, oder daß ſie auf der Haut eine Röthe und ein Kribbeln verurſachet, gleich dem, welches von der Berührung einer Brenneſſel zu entſtehen pflegt. Gewöhnlich braucht man hies zu 4 Pf.( circa 33 Pf. öſtr. G.) gutes Vitriol- öhl.-- Die Lauge kann in irdenen Gefäßen zum Gebrauch aufbewahrt werden, und wird jederzeit mittelſt einer Bürſte in die raudigen Stellen, nach- dem ſol<e vorher mit einem Meſſer bis auf die Haut von dem alten Grinde gereinigt worden ſorgfältig eingerieben.

Hr. Knape glaubt indeſſen, dieſes übrigens wirkſame und gute Mittel= da ſeine Miſchung in<emiſcher Hinſicht fehlerhaft, und der Zuſatz von Holzaſche und Hühnermiſt unnüß ſey= un- ter folgender verbeſſerter Geſtalt anrathen zu müſ- NEN 2.00)

Man laſſe 8 Pf.(circa 62 Pf. öſtr. Gew.) geſchnittene Tabaksblätter mit 24 Quart /circa 20 Maaß öſtr.) Waſſer bis zu 16 Quart(circa 135 M. öſtr.) einkochen, gicſße das Flüßige durch ein leinenes Tuch, und preſſe den Tabak möglichſt aus. In dieſer durchgeſeichten noch 80

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