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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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hindurch hey der Heerde, und um mit Gewißheit zu wiſſen, welche Schaafe belegt worden, oder nicht, beſtreicht man den Böen die Vorderfüſſe mit Rothſtein, Oker, oder einer ſonſtigen färbenden und zeichnenden Subſtanz.

Das Begattungsgeſchäft rathe ich immer bis 8 Wochen lang auszudehnen,*) beſonders, wenn während der Springzeit, wie ſolches oft geſchieht, anhaltende Regenſchauer oder ſonſtige unfreundliche Witterung die- Begattung hindern; widrigenfalls man leicht Gefahr laufen könnte, zu ſeinem nicht geringen Verdruße mehrere gälte Schaafe zu erlan- gen.

Was die Anzahl der Schaafe betrifft, die man einem Widder zum Bede>en geben ſoll, ſo ſind die Meinungen verſchiedener Landwirthe ſehr verſchieden. I< glaube dieſe Frage folgender Maa- ßen beantworten zu können: Sind die Widder von gehörigem Alter, d. i. wenigſtens volle zwey, und höchſtens 7 bis 8 Jahre alt, ſind ſie geſund, und bey guten Kräften, und werden ſie ſorgfältig, wie ich eben gezeigt habe, behandelt, ſo können auf jeden Widder ohne Bedenken wenigſtens 50 Stü>

Schaafe

*) Die H. H. Petri und Rudolph Andre wollen daß die Bede>ung volle 9 Wochen daure, welches? mir gar nicht zu tadeln ſcheint. f. Petri's Ganze der Schaanfzu<t uw RR Andres Annen. zur Veredlung des Sc<aafviehes. Zu we- nig räumt man dagegen meines Erachtens dieſem ſo wichtigen, in das Ganze der Schaafzucht fo weſent- lich eingreifenden Geſchäfte auf den fürſil. Eſterhä- zyſchen Gütern ein, alwo mau die Springzeit auf NOI 6 Wochen beſchränket- ſ. Infivuktion Y. 1: jV.