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Grundsätze der Schaafcultur : Versuch eines auf Natur und Erfahrung gegründeten Unterrichts in der Zucht, Veredlung, Stallung, Wartung und Nutzung der Schaafe ... / von Matthias Andreas Angyalffy
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aber, wie mir's ſcheint, immer[mißlich, und bes ſonders bey unſerer etwas ſchwachen Bevölkerung, und unſern heimiſchen Wirthſchaftsverhältniſſen--- wenigſtens im Großen--- ſicher unausführbar iſt.

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Wahl und Alter der Schaafe.

Bey der Wahl der Schaafe hat man auf das Alter, die Geſtalt, die Maſtfähigkeit, die Wolle, und die Geſundheit zu ſehen.

Das Alter der Schaafe erkennt man an den Zähnen. Das Lamm bringt in der untern Kinn- lade*) acht ſpizige Vorderzähne,**) die man Milchzähne, Spitzähne, Lämmerzähne auch Hunds- zähne nennt, mit zur Welt, oder bekommt doch dieſelben gleich in den erſten Tagen ſeines Le- bens. Von dieſen Lämmerzähnen nun verwechſelt es alljährlich ein Paar mit zwey breitern Zähnen, die man Schaufeln, oder Schaufelzähne, das Wechſeln der Zähne ſelbſt aber das Abſchieben der Zähne nennt, und woraus man das Alter der Schaafe ſehr leicht erkennen kann. Im Alter von 1 bis 13 Jahren wechſelt es die zwey mittelſten Zähne, und heißt Zweyſchaufler oder Jährling. Der Name Jährling wird ihm indeſſen wohl auch etwas früher beygelegt. Wenn es 2 bis 2 Jahr alt iſt, ſo wechſelt es die zwey nächſten Zähne,

d. t.

*) In der Oberkiefer hat das Schaaf gar feine Vorder- zähne, weil es ein wiederfauendes Ihier iſt.

**) Von Stock- oder Backenzähnen iſt hier keine Rede. Dieſe bekommt es ſpäter 24 an der Zahl, nämlich in jeder Kiefer 12.'

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