Druckschrift 
Anleitung zur Veredlung des Schafviehs : nach Grundsätzen, die sich auf Natur und Erfahrung stützen / verfaßt von Rudolph André
Entstehung
Einzelbild herunterladen

APR:= 70 MERS IIIE<==<IEIUE IGG

17MIN,. 93

Wie ist es nun dahin zu bringen? IH werde hier meine Ansichten und Erfahrungen über diesen Gegenstanb mik- theilen.

6.>.

Die bisherige, gewöhnlichste Ark, edles Orizinalvieh nom mehr zu vervoll- Fommnen, ist die, daß man fremdes Wieh das- entweder in allen, oder in einigen Eigen= schaften vorzüglicher ist, als das eigene, mit dem eigenen vermis<t und auf diese Art Bastarde mit edleren äußerlichen Eigenschäften zu erzeugen sucht, als vor dieser Vermi- schung das reine Originalvieh sie besaß. Man hat dabey verschiedene Manipulationen. Manche Shafzüchter kaufen nur fremde edlere Stöhre und bedienen sich ihrer zur Bele- gung der eigenen Schafmütker, andere kaufen wieder einige edlere Mütter, laßen sie durch die eigenen Stöhre belegen und gebrauchen dann die auf diese Art erzeugten Ba- stardböFe zum Sprung bei der Heerde,

Und so giebt es noch vielerley Verfahrungsarten, je nachdem ein 4 züchter diese oder jene Ansichten hat.

G Z- er Ein?- Aus den Veredlungsgrundsäßen, die ich theils in der Einleitung; theils in der IT. Abtheilung aufsiellte, wird man sich leimt überzeugen können(das wollen steht Jedem frey), daß alle diese Wege nicht die rechten sind, denn das Resultat aller

50 dieser Bemühungen, sein Vieh recht schnell zu vervollkommnen, war meistens nur ein fvit)| beständiges Vor- und Rückwärtsschreiten in der Veredlung, dabey wurde die Reinheit der ' vm Race, die Originalität, aufgeopfert und gieng verlohren, und man war nun, um die Vr D-generation zu verhindern, gezwungen, beständig von Zeit zu Zeit den BINE R en We solcher Bastardheerden durc) fremd es Vieh aufzufrischen und gleichsam neu zu beleben,

und nie wird man auf diese Art dahin gelängen, bloß altein' nur eigenes, «dd selbstgezogenes Vieh untereinander paaren laßen zu können, ohne die Ausartung y wh deßelben herbey zu führen 3 auch wird man auf diese Art me zu einer, unker sich völig (naht ausgeglichenen Heerde gelangen können, was doch mit eine Hauptsache ist, Die Gründe

siad schon früher einfach und klar dargestellt,

Bit| GT

= IK LS amade 0 dum men rd eng= ml EEE eileen n meek binn mem emen et Übern=mit drinn ui fid bernd nm bn H DE Än mmm femme Eg een bd omm de dh Ru dm enn mu eee nen== AE 0 095