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URN; Die3 loßtere ist besonders bey einem großen Viehstand auf ausgebreiteten Bositzungen-(wie man sie z. B+ im österreichischen Staate findet) unsireitig vorzuzieheny/ am mst, und hier verlohnt es sich meines Erachtens aus mehreren Gründen, das Schafvieh säm t- ZU licher Herrschaften und Güter einem eigenen Beamten unter Oberauficht zu den ep geben. Dieser muß ein redliHer x thätiger, in der Oekonomie überhauvt, insbesondeve vast Jetz aver in der Schafzucht vorzüglich erfahrener, und sie leidenschaftlich liebender Mann seyn.
' Durch Anstellung eines solchen Beamten-wird am sichersten Einheit in den tert: Plan zur Veredlung sämtlicher Heerden gebracht, und"Eonsequenz in der Ausführung dese- ed, selben(was äuger!3 noth.vendig ist) erhalten. Denn der Beamte wird sich sehr leicht ei-
nen tüchtigen Nachfolzer bilden können, dem er seine Grundsäße, Ansichten und Erfah- dm di rungen mittheilt und dex daher im Stande seyn wird, das von seinem Lehrer angesange- " dat ne Werk im Geiste des letzteren fortzuseßen und zu vollenden. % Der nänilihe Beamte kann auch, da hier oft Reisen vorfalten zu Erreichung n lat, and.rer Zivee gebraucht werden, und seinen Gehalt könnte man am besten mit don, durch ihn (7, bv gesch afsten, reinen Einkünften in Verhältniß seßen 3 er würde dann.um so mehr sein Möglichstes
thun. Hauptbedingung beibt hierzu indeßen immer, daß der Gutsbesiker selbst sich leb,» haft für die Sache intereßirt, denn nur er kann einen solchen Mann: vor jenen Cabalen schüßen, wodurg Dummheit oder Bosheit alles Neue und Boßere zu unterdrüXen sucht.
zu h1s Cs durfen dann nur die Einleitungen gut und zweFmäßig getro/fen werden, so müßen por) gus diese Art bald große Resultate hervorgehen. id vr 6 702 Damit man si nun aber auch noch überzeugen könne„ wie schnell eine edle un) a Stammheerde das auf ihren Ankauf verwandte und in ihr sieFende Capital ohne alle rise RüF>siht auf Wollertrag und auf die; vur< ipre' Abkömmlinge be- werkstelligte Veredlung gemeiner Heerden- sondern bloß durc<h di,| Zu Nachzucht-- nicht nur wieder erseße, sondern außerordentlich vervielfältige: so folgt 1 47 0M darüber hier eine Berechnung. j. (Empo? Man kaufte z. B. im Frühjahr 1815 zine Stammheerde von Z0 zwey- bis S dreyjährigen Muttersch afen und 2 Stöhren, Bey gehöriger Behandlung kann man« lus jährlich h öh stens 4 Procent Verlust an Lämmern und 2 Procent beim alten, zwey-| x tym und einjährigen Vieh, annehmen, 50 Mutterschafe werden also 48 Lämmer, nämlich| ais a, M 24 4 ei 1
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