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Anleitung zur Veredlung des Schafviehs : nach Grundsätzen, die sich auf Natur und Erfahrung stützen / verfaßt von Rudolph André
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die Feuchtigkeit sich in einzelne kiefere Stellen, was man<en Nachtheil bringt. st die De>e schlecht verwahrt, so fällt allerley Staub und Schmatz auf das Vieh herab und verunreinigt die Wolle, G+ 4

Iönwendig im Stall wird eine zweite Wand von Bretern, die bis an die Fenster reicht, angebraht. Zu dem Ende werden längs den gemauerten Stallwänden 4 Zoll di&e Pfosten in gehöriger Entfernung eingeschlagen, und befestigt an welche gehobelte Britker Genagelt werden und durch di iese also eine zweite, vierZoll von der gemauerten abstehende, Wand gedildet wird. Diese Spalirung der meistens feuchten Mauern ist deöhald sehr zu em psehlen, weil dadurc) das Bieh von denselben entjernt bleibt und das Gemäuer besjer M EG wirde

Zst der Scafstall breit, so bringt man auch in der Mitte SE e solche bre»

kerne Wänd an, die jedoch den Stall nicht gänzlich theilt, sondern nur bis auf ne

wiße Länge aufwärts dergestalt sortgeführt- wird, daß oben noch so 0 las offen bleibt, als die Breite einer Hälfte des, durch diese Breterwand gefheilt werdenden Stalles»bo>

eter frägt, jo daß also das Vieh bequem von"einer Seite auf die anvere gehen kann. Man Fann auf- diese Art nicht mur-mehr Futterraufen mit Drdönung aabringen, fondern hat den Vortheil, während der Lämmerung im Winter sehr-loicht die nöthigen Abtheilunges machen zu können,

0. 5- Längs allen diesen Wänden('an der mittleren zu beiden Seiten) worden die Futter- Läufen angebracht, Diese müssen so ein gerichtet seyn, das sie Raufen und Tröge miteins

ander vereinigen, und däs Vieh sich beim Freßen die Wolle nicht v orunreinigen kann.

Die besten Futterraufen, die ich kenne, sind die, welche ein Baron Ge- lern, Graf Lamberg und andere Desißer berühmter Schäfereyen in Mähren, in ihren Schaffiällen eingeführt haben. Sie werden ringöSherum an den Wänden angebracht und bestehen aus 2 Haupttheilen, einem Troge und einer Raufe, von gleicher Länge. Ersterer wird auf der Erde, und letßtere darauf geseßt.. Jede Raufe bildet einen lan- gen viere&igen Kasten. Jhre Länge beträgt meistens 1 2 bis 2 Klafter, die Höhe und Breite innwendig einen Shuh. Die Seite dieses Kastens, die auf dem 5 Schuh yohen und 1 Schuh breiten, gleichlangen Trog zu jeben kommt, hat Sproßen, x 3 Zoll 484

einander, eben so auch die vordere Seite, woran das Vieh frißt, Die hintere

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