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Ein Muttersc<haf von edler spanischer Race ist im Ganzen bis quf die Geschlechtsunterschiede und die Hörner, dem Stöhre im Körperbau ziemlich ähnlich, nur
findet si alles- einem etwas feineren Mäaaßstabe. Die Biegung der Nase ist nicht so auffsllend, der Kopf nidt so diE; dagegen ist der Hals dünner und die Rundung des Bauches 1 auffallender als beim Bo&ä&. Den breit en langen Rücken und den Bau der Füsse hat es aber mit ihm gemein, Schr häufig bemertt man bei diesen Thieren
am Bauche einen starken Hautlappen, der sich vom Euter bis zum Nabel ersirest, und der Ruthe des Stöhrs gleicht« Auf solche- Shasmütter habe ich jederzeit viel gehalten; es sind meistens die vorzüglichsten einer Heerde«
„Das kernhafte„ kräftige des Körperbaues findet sich auch in der Wolle wies Hr Das Vlis ist meistens dicht, die Wolle fein, schr. fett, also auch sehr elastisch,
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Ternig, und giebt da ve bei gehöriger Verarbeitung das sesteste Tuch, Dieß sind die<arakteristischen äußeren Eigenschaften des edlen RNaceviehs,
welche weiter unten 107 umständlich erkläkt und abgehandelt- werden sollen. Man. auf dieselben bei Anschassung einer edlen Stamnmheerde vorzüglich zu sehen, so wie auch bejonders und vor allem„Ep Aechtheit und Reinheit der Race, Nicht alles aus 804 nien. kommende Vieh ist von edler und reiner Abstammung, hat auch nich Immer die genannten bien Eigenschaften. Eben io wenig ist aber auhH unter unserm ein- heimischen Vieh alles edles Racevieh von veine r, unvermischter Absrammung, was dafür nusgegeben wird, IZ habe mich darübet bereits S. 3«+ und 5. evelärt.


